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50 Jahre Planetenmodell Hagen

Der Info-Stand der Sternwarte
Der Info-Stand der Sternwarte


Die Kids fanden es toll!
Die Kids fanden es toll!


"Alkmene" wird gestartet
"Alkmene" wird gestartet


Die Bühne am Nachmittag
Die Bühne am Nachmittag


"Heckers Hexenküche"
"Heckers Hexenküche"


Das Konzert auf großer Bühne
Das Konzert auf großer Bühne


Ein lauschiger Sommerabend mit ca. 700 Gästen vor Ort
Ein lauschiger Sommerabend mit ca. 700 Gästen vor Ort

Bereits um 12.00 eröffnete die Volkssternwarte Hagen den astronomischen Teil des Jubiläumstages im Hagener Volkspark. Die vielen hundert interessierten Besucher konnten an einem sonnigen Tag durch die zahlreichen Teleskope einen Blick auf unser Zentralgestirn werfen. Dabei sah man nicht nur eine weiße helle Kugel, sondern auch die Sonnenenergie die als sogenannte Protuberanz ins Weltall geschossen wird. Die Hagener Astronomen boten zusätzlich noch einige andere Punkte auf, die von vielen Schaulustigen auch in Anspruch genommen wurden. Egal ob ein Mitglied auf Planetenreise durchs Modell einlud, die Kindergruppe die Verhältnisse am Minimodell erklärte oder sonstige astronomischen Fragen gestellt wurden, die Sternwarte konnte den ganzen Tag erklären, zeigen und zum mitmachen einladen. Ca. 30 Freiwillige des Vereins versorgten die Besucher mit allen wichtigen Details, ehe um 18.30 eine große Menschenkette die Umlaufbahn des Kleinplaneten Alkmene im Hagener Modell nachstellte. Dieser Asteroid steht symbolisch für die vielen Hundertausende Brocken, die zwischen Mars und Jupiter zu finden sind. Ein Planetenmodell-Quiz für die jungen Besucher rundete das vielfältige Programm ab.

Um Punkt 20.00 Uhr begrüßte dann die Kulturbüroleiterin der Stadt, Rita Viehoff die Gäste vor der Hagener Konzert-Muschel. Auf der Konzert-Bühne, die extra das Event gebaut wurde, erklärte sie anschließend den Gästen das Zustandekommen dieses besonderen Tages. Projektinitiator Stefan Erbe ergänzte die Zusammenhänge des Modells und deren Feierlichkeiten gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister des Bezirkes Hagen Mitte, Herrn Juergen Glaeser. Die Bezirksvertretung war massgeblich an der Finanzierung beteiligt und kooperierte mit dem Kulturbüro und der Sternwarte. Einen besonderen Dank dafür.

Mit Joachim Hecker, WDR Wissenschaftsjournalist und „Hexenküchenmeister„ begann dann der Programmteil auf der Bühne. Dabei erklärte der experimentierfreudige Redakteur, wie zum Beispiel der Schall entsteht, was Fledermäuse hören, warum Plastikverpackungen ihre Ursprungsform nicht vergessen und wie man Kunstschnee erzeugen kann. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen Besucher staunten nicht schlecht, als es bei knapp 30 Grad zu rieseln begann.

Exakt um 21.00 Uhr wurde es auf der Bühne dunkel und Maxxess bestieg als erster die Konzertbühne um den Reigen mit einer Reise zum Saturn zu eröffnen. Unterstützt vom legendären Elektronik-Drummer Harald Großkopf, erlebten die ca. 700 Gäste einen fulminanten Start. Stefan Erbe hatte nicht nur Harald, sondern auch eine weitere Anzahl hochkarätiger Live-Unterstützer aktivieren können, die zu den verschiedenen Stücken immer wieder in verschiedenen Konstellationen auf der Bühne zu sehen waren.

So verstärkte das Streicher-Quartett des Hagener Philharmonischen Orchesters insgesamt 5 Tracks, nämlich die Planetoiden von Sasa Tosic, Uranus, komponiert von Ingo Vogelmann, Spyras Mars ebenfalls mit Harald Grosskopf, als auch die Sonne von Stefan Erbe und schlussendlich die Reise zum Jupiter mit Dimension D. Elena Lavrentev, Harfenistin aus Lübeck reiste extra aus Norddeutschland an um bei der „Redundant Rockerschen Erde“ mitzuwirken , Neptuns Ringe, ebenfalls mit Redundant Rocker und Maxxess zu komplettieren und um der Sonne noch das finale Extra mitzugeben. Heiko Schäfer, Perkussionist der Hagener Philharmonie, stand bei Venus und Merkur zusammen mit Erik Seifert und Stefan Erbe, sowie bei Erde und den Planetoiden auf der Bühne. Seine Klangergänzungen passten hervorragend ins Gesamtbild und zeigten ebenfalls, wie gut die Symbiose zwischen Elektronischen und Akustischen Instrumenten funktioniert. Bernd „Moonbooter“ Scholl und Dimension D verwiesen musikalisch noch auf das Astrozentrum, dem künstlerischen Denkmal des Modells und Scholl/Grosskopf „erreichten“ musikalisch gemeinsam den Pluto.

Die einzelnen Tracks waren genauso vielfältig und abwechslungsreich, wie die Zusammenstellung der Kooperationen. Alle Musiker verstanden sich prächtig und jeder gab seine “persönliche Note” in die einzelnen Stücke. Neben dem beeindruckenden Licht, der exzellenten Beschallungsanlage und dem tollen Wetter, komplettierte das gut gelaunte Publikum, die abschließende Zugabe mit weiteren anhaltenden Zugabe-Rufen.

Die Musiker traten zu einem kleinen improvisierten Stück nochmal gemeinsam auf die Bühne und jeder spielte ein kurzes Solo. Dabei stellte Stefan Erbe die Künstler persönlich vor und unter großem Beifall wurde der knapp 2-Stündige Event beendet.

-- Weitere Bilder der Veranstaltung finden Sie auf der Internetseite des Hagener Planetenmodells.

-- Die Presseberichte finden Sie in unserem [Pressespiegel].



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